Protected: Ein Tribut an ABCCDDM

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Ein perfekter Tag – Musashi und Mandarinenduft im Mai

Dieser Eintrag gehoert eigentlich in den Mai und wird jetzt einfach mal im Juli nachgeliefert.

Matt hatte mich Ende Mai in Kumamoto besucht und wir haben einen Tagesausflug ins Gruene gemacht. Eine 40 minuetige Busfahrt brachte uns aufs platte, nee, aufs bergige Land. Die Bushaltestelle bestand aus einem Wimpel zwischen Baum und Gebuesch mitten im Nirgendwo. Schilder fuehrten uns nach Gohyakurakan – dem Ort der 500 Buddhastatuen. 24 Jahre dauerte es, bis die 500 Statuen Ende des 18. Jahrhunderts fertig gestellt waren und bieten heute eine reizvolles Ausflugsziel fuer Schulklassen. Die Szenerie der moosbesetzten, teils kopflosen Statuen wirkt mystisch und anziehend – ein ungemein schoener Ort. Vorbei an den Statuen fuehrt der Weg an eine Treppe, die wiederum in eine kleine Hoehle fuehrt. Hier hat der beruehmte Samurai Miyamoto Musashi das Euch vielleicht bekannte Buch der fuenf Ringe geschrieben, bevor er in der Hoehle verstarb.

Doch die Gegend hat noch mehr zu bieten. Den ganzen Mittag sind wir herumspaziert – von Bambuswaeldern zu nicht endenden Mandarinenplantagen deren Baeume Blueten trugen und die Luft mit suessem Duft benetzten. Getrieben vom Hunger haben wir in einer Feuerwehrstation halt gemacht. Die Mannschaft lag halbschlafen vor dem Fernseher und wurde sicherlich das erste Mal von Auslaendern aus dem Schlaf gerissen: “Wissen Sie, wo das naechste Restaurant ist?”, fragten wir und erhielten vom aeusserst verdutzten Feuerwehrmann (“Wo zur Hoelle kommen DIE denn wohl her?”) eine nette Auskunft. An einem Fluss mit glasklarem, kalten Bergwasser fanden wir ein Restaurant. Soumen-nagashi lautete die Spezialitaet. Soumen sind Nudeln, die man im Sommer aufgrund der Hitze kalt in einer delikaten Sosse isst. Das ganze wurde serviert in einer Wasserfliessvorrichtung auf dem Tisch. Man schmeisst die Nudeln ins kalte Bergwasser der Vorrichtung, und sie fliessen lustig wie in einem Strudel im Kreis herum. Mit Staebchen fischt man dann die abgekuehlten Nudeln heraus und tunkt sie in die Sosse – wirklich empfehlenswert und dazu noch mit dynamischem Actionfaktor durch das strudelige Wirbelwasser.  Nach dem Mittagessen suchten wir die naechste Bushaltestelle (diesmal luxurioeser ausgestattet mit WImpel und 80 cm Zwergenbank) und warteten auf den einmal in der Stunde vorbeikommenden Bus – dies war mit einer der schoensten Tage in Kumamoto – einfach ein perfekter Tag.

Abschiedsfeier vom International Center

Vor einem Monat war es dann soweit: schweren Herzens ging es zu meiner Abschiedsfeier mit meinen allerliebsten Kollegen. Die Feier war sehr schoen und ausgelassen. Werde meine Kollegen sehr vermissen.  

Leider konnten nicht alle kommen, da das International Center jeden Tag bis 22 Uhr geoeffnet ist.

Unser Chef.

Machan wie immer auf 100.

Unsere Supervisorin.

Wir drei sitzen zusammen im Buero.

grins.

Ein vulkaniges Wochenende in Aso

Kumamoto – auch das Land des Feuers genannt – verfuegt ueber einen Vulkan. Der Aso Vulkan mit seinem weltgroessten Krater ist eingebettet in eine wunderschoen gruene Landschaft und ist perfekt fuer einen Wochenendtrip. Seit einem Jahr gebe ich einer Universitaetsprofessorin Deutschunterricht – als Abschlussgeschenk hat sie mich zu einem Wochenende in Aso eingeladen. Kulinarisch bieten sich viele laendliche rustikale Spezialitaeten wie zum Beispiel eine Art ungefuellte Maultaschensuppe. Frau Mori hatte eine huebsche. kleine, westlich eingerichtete Pension gebucht und so verbrachten wir 2 sehr relaxte und verschlemmte Tage umgeben von Natur pur.

die ungefuellte Maultaschensuppe

Divina hat Papier geschoepft!

SPAAAAAAASS!!

Schwarzwaldige Landschaft

Heidi und Peter Feeling

Die Pension Harmony

Ueberall blueht und summselt es.

Frau Mori und ich.

Okinawa III: Purikura

Okinawa II: Zamami

Insgesamt das 4. Mal zog es mich an die magischen Strände der Insel Zamami – 2 Stunden mit der Fähre von der Hauptinsel entfernt. Der Campingplatz liegt direkt am Strand – wohlgemerkt mit Toiletten voller Geckos, Spinnen und sonstigen Naturungetümern. Schnorcheln war wie immer grandios! Extragrandios waren dieses Mal die Calamari und die Seeschlangen. Erstere erreichten einen Niedlichkeitsfaktor von 12 auf einer Skala von 10 und letztere eine -10. Es fasziniert immer wieder, wie farbenprächtig die okinawanische tropische Fischwelt ist. Besonders angetan hat es mir der parrotfish angetan.

Noch dazu durften wir einen der schönsten Sonnenuntergänge überhaupt miterleben. Mit Abstand war es der schönste Sonnenuntergang, den ich bis jetzt gesehen habe.

Nach dem Schnorcheln in der blauen Grotte.

Der Hafen der Insel Aka.

Zamami

#

33 C und 90% Luftfeuchtigkeit – und zwei Idioten, die sich auf der Suche nach einem Strand total verirren und 3 Stunden im Nirgendwo herumlaufen (innerhalb von 3 Stunden passierten uns nur 3 Autos). Völlig verdurstet und grantig haben wir es dann irgendwie geschafft an unserem Startpunkt wieder herauszukommen.

Aber dafür haben wir eine wunderschöne Landschaft und handgrosse Schmetterlinge gesehen, die sich in Anbetracht ihrer Grösse kaum in der Luft halten konnten.

Der Sonnenunergang auf dem Campingplatz.

Die erste Nacht haben wir unter Sternenhimmel am Strand geschlafen.

 

 

Das ist gecrushtes Eis mit Sirup – wird im Sommer sehr gerne gegessen. In diesem Fall grüner Tee Geschmack. Nihon no aji desu ne.

 

Flowerboy 🙂

Okinawa 2008 I

Auch dieses Jahr gab es natürlich einen Trip nach Okinawa. Insgesamt war ich 17 Tage dort und bin vorgestern erst wiedergekommen. Ja, ihr lest richtig: 17 Tage. Nicht irre führen lassen durch meine unzählbaren Urlaube in letzter Zeit: das ist nicht der Regelfall in Japan. Ich bin lediglich gesegnet mit dem besten Arbeitsplatz der Welt:).

Auf Okinawa habe ich auch wieder meine beste japanische Freundin Shiho besucht und auch Matt, der 10 Tage zuvor hier in Kumamoto war.

Divina in Okinawa heisst dass sich ein armer Tropf finden muss, der mit ihr ins Churaumi Aquarium fährt. Shiho wollte ich nicht ein 3. Mal bitten und daher musste dieses Mal Matt dran glauben. Das Aquarium liegt schwer erreichbar im Norden. Ohne Auto ist man auf Okinawa recht aufgeschmissen. Es gibt ein Bussystem, bis in den Norden jedoch wären es unverschämte 50€ gewesen. “Lass uns hitchhiken!”, schlug Matt vor und ich runzelte lediglich die Stirn. Meine Skepsis basierte nicht darauf, dass hitchhiken zu unsicher sei (Japan ist eines der sichersten Länder der Welt, auch wenn mal hier und dort Leute ohne Kopf aufgefunden werden), das Konzept des hitchhikens ist in Japan jedoch fast völlig unbekannt und wird daher nicht praktiziert. Noch dazu sind wir Ausländer, was das Unterfangen nicht gerade erleichtern sollte. Nun gut, einen Versuch sollte es wert sein. “Richtung Norden bitte” hiess unser Schild, was wir eifrig grinsend den vorbeifahrenden Autos hochhielten. Und siehe da, 5 Minuten später hielt ein GROSSES Auto. Eine Frau Anfang 40 stieg aus und verkündete uns die frohe Botschaft, dass sie uns mit ihrem Mann ein Stück mitnehme. Wir stiegen ins technomusikalische Auto und erblickten einen Mitte 40jährigen mit Fokuhila, Sonnnenbrille, Goldkettchen, Camouflage Armeehose und Unterhemd. Ein mit 10 Ausrufezeichen versehenes “Oh mein Gott” schwebte über unseren Köpfen. “Ihr wollt in den Norden, ne! Wir treffen uns mit einigen Freunden und fahren dann in den Norden. Wenn ihr ein bisschen Zeit habt, nehmen wir euch den ganzen Weg mit.” Die Verlockung siegte und wir stimmten zu. Wir fuhren zum Treffpunkt, wo sich die Freunde versammeln sollten. Es stellte sich heraus, dass es eine Trucker-Gemeinschaft war. 4 Familien zwischen 20 und 40 Jahren  und alle hatten  eines gemeinsam: GROSSE AUTOS. Wir wurden allen vorgestellt und zunächst misstrauisch beäugt. Schliesslich passiert es nicht alle Tage, dass man 2 Ausländer auf der Strasse aufgabelt. Doch schnell wurden wir in der Gruppe willkommen geheissen und alle Mitglieder – selbst unser Fokuhila-Ehemann waren ungemein herzlich und nett. Es ging los in den Norden und die Trucker waren untereinander mit Funkgeräten verbunden.  “Vorsicht auf der rechten Seite ist eine Polizeikontrolle” oder “Hey Matt und D. schaut mal zur rechten, da ist ein wunderschöner Aussichtspunkt.” lauteten die Durchsagen.

Nach 2 Stunden waren wir im Norden angekommen. Die Crew sollte uns an einer Bushaltestelle abladen, doch über Funk entschieden dann alle, dass sie uns bis vor die Tür des Aquariums fahren. Handynummer-Austausch, ein Erinnerungsfoto und dann truckten sie von dannen – eine lustige Truppe.

6 Stunden maltretierte ich Matt mit mir Fische, Mantas, Walhaie und Manatis anzustarren. Wie immer war es grandios. Wir riefen das Truckkommando an, um uns für den Trip zu bedanken. “Seid ihr noch im Aquarium? Wir holen Euch ab und bringen euch nach Hause!” Es war unglaublich! Das ganze Kommando rückte zum Aquarium an, lud uns ins Auto ein und eskortierte uns den ganzen Weg bis vor Matts Haustür. Unglaublich nette Menschen und definitiv kann so etwas nur in Japan passieren.

Ein perfekter Tag.

Matt mit Schild.

3 der 4 Autos.

Supermobil

Truckerkommando mit Kind und Kegel (in der ersten Reihe mit dem weissen Shirt, dass ist unser Trucker-Papa)

Fischeglotzen. Derartige Fische sieht man auch beim Schnorcheln.

Nemoooooooooooooos!

Eine Manati-Aurora 😉

Walhai-Gewächs

…mit Divina-Gewächs

Hawaii: Dies und Das

Hier noch einige “Dies und Das” Fotos.

Hier wohnt Aaron in einer WG mit 4 anderen Jungs im hinteren Teil des Hauses. Der vordere Teil steht LEER!! Der Vermieter sucht schon lange neue Mieter. Klingt sehr verlockend….

Aaron (rechts) und sein bester Freund Steven.

Aaron und Steven beim All you can eat indischen Restaurant. MJAM!

guitar-hero Aaron

und der Rest der Band – darunter Aarons Schwester Sarah

Überall BLUUUUUUMEN!!

zu viert auf der winzigen rückbank (Person nr. 4 ist verdeckt gequetscht)

Ein Abend mit Hawaiianischer Musik, Tanz und Essen – natürlich extrem touristisch aber trotzdem ein schöner Abend.

Das ist Chris, Aarons Freund – wirklich suuuuuuper nett!

Die Gattin des japanischen Generalkonsuls auf Hawaii. Sie hatte mich auf einen Tee in ihre Gemächer eingeladen, die direkt hinter der Konsulat liegen.

Konsul und Gattin hatten vor Hawaii 2 Jahre in Düsseldorf gewohnt und ich hatte ihr privaten Deutschunterricht gegeben.

Hawaii: Auf den Spuren von “Lost”


“Die ultimative Lost-Tour”, so hiess es im Internet. Sehr verlockend klangen ganze 8 Stunden auf den Spuren von Lost. Mit 7 anderen “Lostlern” wurde man in einem Hummer zu den Filmlocations kutschiert. Der Altersdurchschnitt der Gruppe lag bei 50 Jahren – überraschend, hatte ich eigentlich eher die Dreissiger Fraktion erwartet. Als ich merkte, dass es sich ausschliesslich um Hardcore-Fans handelte, war ich etwas eingeschüchtert. Als Lost-Dilettant kann ich mir nun mal nicht merken in welcher genauen Episode sich Jack an der Palme mit der 70 Gradneigung die Nase geputzt hat. Meine Mitlostler schienen da überaus geschult gewesen zu sein “Ach ja, das war in Episode 13, als der starke Beifuss Pollenflug herrschte und Jack eine allergische Reaktion zeigte.” So in der Art, wurden vom Guide gestellte Fragen beantwortet – und Divina starrte aus dem Fenster und schwieg.

Lost wird zu 97% auf der Insel Oahu gedreht. Honolulu verfügt über ein recht vielfältiges Stadtbild und liefert genügend Locations um Szenen in Europa, Australien, Asien täuschend echt nachzustellen. Die restlichen 3% werden in Los Angeles gedreht – falls doch noch in letzter Minute Szenen hinzugefügt werden müssen. Die Schauspieler leben also grösstenteils für längere Zeitspannen auf Hawaii – och ja, das ist ein nettes Leben. Kann ich nicht als Palme oder Schildkröte in die Serie einsteigen? Mein guter Freund Aaron hat Sawyer und Jin schon viele Male in seinem Fitnessstudio gesehen! AaaaaaHHHHH!

Die meisten Filmlocations sind Naturschauplätze. Die Filmcrew eiert mit einem ganzen Autocorso über die Insel – mit dabei auch Lasterladungen voller Topfpflanzen. Egal, wo gedreht wird – die Vegetation wird aufgemotzt, um einen tropischen Wald noch dschungeliger wirken zu lassen. Bis auf das Camp am Strand und die Siedlung von “the Others” gibt es keine permanenten Drehplätze. Manche Drehplätze waren nur zu Fuss erreichbar. So auch der Strand der Campsite, wo die zeltigen Unterkünfte der “Abgestürzten” vorzufinden waren. Der Guide hatte zu jeder Location seinen Ipod parat und zeigte uns die jeweilige Szene an deren Schauplatz wir uns gerade befanden.

Die Tour war wirklich das Geld wert (130$). Versteckte entlegene Strände, mysteriös anmutende Regewaldabschnitte UND DIE CAMPSITE zu sehen – ein einzigartiges Erlebnis. Noch dazu gab es sicherlich 15 brünftige Schildkröten an verschiedenen besuchten Stränden.

Kate und Anna Lucia Szene – Staffel 2, welche Folge, dass weiss ich nicht.

Der Strand vor dem Camp, wo auch oft gedreht wird.

SAWYERS ZELT!!! habe es nur erkannt, weil…….

der schäbige Sitz drin ist auf dem er mit der noch schäbigeren Brille sass und las.

Hier machte sich meine defekte Kamera bemerkbar – leider unscharf geworden, aber im Hintergrund unter dem orangefarbenen Dach sieht man den Dharma Initative Dosenfraß.

Natürlich konnte man das Campgelände nicht betreten, 2 ältere Herrschaften bewachten das Gelände. Mehr Wachaufwand ist auch nicht nötig, da dieser Ort recht versteckt liegt und Touristen sich hier kaum hinverirren.

Die Kirche von Eko.

Am Strand des Crashs von Oceanicflight 815

In der Nähe des Strandes, an einer Flugbahn gelegen, die Überreste der Oceanicflight 815

Erinnert ihr euch noch an die Szenen mit Ekos Drogendeal-Bruder in Nigeria? Mit einem erdfarbenen Filter vor der Kamera findet sich Nigeria auch auf Hawaii 😉

Der Baum and dem Sawyer vom diabolischen

Sayid gefoltert wurde.

Wenn es um besonders mystische Szenen geht, dann werden diese Locations mit den Banyan-Bäumen sehr gerne aufgesucht. Hier der Baum, an dem Charlie aufgehängt wurde.

Gejagt vom Eisbär, versteckte sich klein Walt in diesem Baum.

Unterwegs mit dem “French Sandwich”

Habe gerade noch zusätzliche Fotos erhalten – vom Ausflügeln mit Matthieu und Damien.

Danke Matthieu!!!

auf dem Weg an die Spitze des Diamond Head, wo man eine tolle Aussicht auf Waikiki hatte. Der Aufstieg war hart bei 35C und man hatte uns versprochen, dass es oben Margeritas gibt…

Lieblingsbeschäftigung: Auto-Schlaf

Matthieu nannte es “the Fench sandwich” hahahaha.

mein blauer Fleck am Arm sollte dokumentiert werden. Keine Ahnung wie es zu diesem Monster kam.

The French sandwich eating sandwich. yey.

SCHILDIS!!!! Nein, ich bin nicht klein, die Kröten sind gross!

schläfrig=albern

Giggle.

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